KriKoWi distanziert sich vom Westend-Verlag (Update)
Der KriKoWi e. V. und acht Mitherausgeber*innen der KriKoWi-Tagungsbände haben einen Offenen Brief vom 20. Mai 2026 an den Westend-Verlag unterzeichnet. Darin kritisieren wir und andere Autor*innen von Westend-Büchern, dass der Verlag das Spektrum seiner Veröffentlichungen bis hin zur extremen Rechten erweitert hat. Anlass ist die Veröffentlichung des Buches „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ von Pauline Voss und Julian Reichelt (Nius).
Unter den mittlerweile 37 Unterzeichner*innen sind Ulrike Herrmann (taz), Stephan Hebel (Frankfurter Rundschau, Der Freitag), Christoph Butterwegge (Universität zu Köln), Gregor Gysi (Die Linke), Andrea Ypsilanti (Institut Solidarische Moderne) und Daniel Bax (taz).
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kkk
Polizei, Medien und die Herstellung von (Un-)Sicherheit: Kommunikative Strategien und antirassistische Kämpfe

Während die „Einzelfälle“ von rassistischer Polizeigewalt und rechtsextremen Netzwerken in den Sicherheitsbehörden nicht aufhören, bleibt die Berichterstattung über die Polizei strukturell einseitig. Wenn Kriminalität, Sicherheit oder Polizeigewalt thematisiert werden, prägen Polizei und Polizeigewerkschaften die öffentliche Debatte. Polizeimeldungen werden dabei oft nahezu unverändert übernommen, während Perspektiven von Betroffenen, Angehörigen und antirassistischen Initiativen um Sichtbarkeit kämpfen.
In einer gemeinsamen Online-Veranstaltung von krikowi und dis:orient diskutieren wir die Schnittstelle von Polizei, Medien und Rassismus.
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Tagung „Antifaschistische Medien- und Kommunikationswissenschaft“ in Jena
Vom 16. bis 18. April 2026 fand unsere sechste KriKoWi-Tagung statt, diesmal an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstaltet.
Angaben zum Programm findet ihr auf der Tagungsseite: krikowi.net/jena
KriKoWi : talks-Reihe: Wissenschaftsfreiheit
Was bedeutet Wissenschaftsfreiheit heute – und für wen gilt sie? In der neuen KriKoWi-:Talks-Reihe Wissenschaftsfreiheit nähern wir uns dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und diskutieren Spannungsfelder, Diskurslücken und politische Implikationen.

Den Auftakt machte Sophia Hohmann vom Netzwerk gegen Machtmissbrauch in der Wissenschaft e.V. (MaWi) am 7. Mai mit dem Vortrag: „Zwischen Emanzipation und Beschränktheit: Zum Verhältnis von Machtmissbrauch und Wissenschaftsfreiheit“.
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